Informative Fahrradtage im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Alles rund ums Rad – Fahrräder von früher bis heute!
Neuhausen ob Eck. Am 23. und 24. August dreht sich im Freilichtmuseum alles um die Zweiräder! Highlight ist die mobile Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseums zur Geschichte des beliebten Fortbewegungsmittels. Drumherum gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit der Möglichkeit eines Fahrrad-Checks, einem Kinder-Malwettbewerb, einer Codieraktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und einem Gewinnspiel!
Zum ersten Mal überhaupt finden dieses Jahr die Fahrradtage im Freilichtmuseum statt. Alle, die gerne Rad fahren und sich für den Radsport interessieren, sollten sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen. Das Deutsche Fahrradmuseum aus Bad Brückenau in Bayern ist mit seiner mobilen Ausstellung zu Gast. Besucher gewinnen einen Einblick in die über 200-jährige Fahrradgeschichte von den Anfängen mit der Laufmaschine um 1817 über das Tretkurbelrad, Hochrad, Sicherheitsniederrad zu Designrädern. Die mobile Ausstellung ist mit anschaulichen Bildtexttafeln zur Fahrradgeschichte ausgestattet und wird durch Fahrradreklame (Plakate, Emailleschilder) sowie durch Fahrradzubehör aus den unterschiedlichen Epochen ergänzt.
Im interaktiven Teil stehen 20 verschiedene Spaß- und Geschicklichkeitsräder zur Verfügung. So können die Besucher beispielsweise ein Mini-Artistenrad, ein Rad mit Vorder- und Hinterradlenkung, Kinder-Hochräder und viele weitere Fahrzeuge ausprobieren. Gerne können eigene Helme mitgebracht werden.
Das Rahmenprogramm wird von Radbegeisterten der Region mitgestaltet. So bietet die Bike-Corner aus Tuttlingen einen Fahrradcheck an (10 Euro), Fahrrad Buck mit dem Giant Store aus Beuron präsentiert die neuesten Fahrrad-Trends und Räder, die Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH informiert über Radrouten im Donautal. Das Freilichtmuseum veranstaltet ein Gewinnspiel mit tollen Fahrradpreisen und bietet Prospektmaterial mit Radrouten aus den Regionen Schwäbische Alb, Bodensee und Schwarzwald. Auch der ADFC engagiert sich. Er bietet einen Malwettbewerb für Kinder an sowie eine Codier-Aktion (15 Euro), die das eigene Rad diebstahlsicher macht. Wichtig: für die Codierung sind erforderlich: eigenes Rad, Personalausweis oder Reisepass, Eigentumsnachweis (Kaufvertrag oder Rechnung, kein Kassenbon). Besucher, die am Fahrrad-Check oder an der Codier-Aktion teilnehmen, dürfen ihre Räder mit ins Museum nehmen. Auf einem Teil des PKW-Parkplatzes des Museums wird ein Fahrradparkplatz eingerichtet, auf dem Fahrräder abgestellt werden können.
Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt. Am Backhäusle gibt es ofenfrische Dinnele. Auch Grillwurst, Eis und Getränke werden im Museum angeboten. Im Gasthaus Ochsen mit Biergarten kann gutbürgerglich gespeist werden. Hausgemachte Torten und Kuchen sind perfekt für eine gemütliche Kaffeepause.
Auch im restlichen August ist noch einiges im Museum geboten.
Am Mittwoch 27. August um 14.30 Uhr können sich Familien auf das beliebte „Mitmachtheater: Die Wichtelmänner“ von Kauter & Sauter freuen. Kinder ab drei Jahren können der spannenden Geschichte über die Wichtelmänner lauschen und, wenn sie möchten, auch ein bisschen mitspielen! Das Theater kostet 2 Euro pro Person zuzüglich Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich.
Am Donnerstag 28. August haben Kinder die Möglichkeit von 14 bis 17 Uhr an einem Korbflecht-Kurs teilzunehmen. Mit viel Fingerspitzengefühl entstehen aus dünnen Weidenruten kleine Kunstwerke, die die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen. Für Kinder ab 9 Jahren, Preis 33 Euro inklusiv Museumseintritt. Anmeldung erforderlich.
Am Samstag 30. August können Kinder die Grundlagen des Schmiedens erlernen. Bei dem Kurs „Auf Thors Spuren – Schmieden für Kinder“ von 13.30 bis 17 Uhr werden Schlüsselanhänger oder Blumentopfschmuck hergestellt. Der Kurs ist für Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen und kostet 70 Euro inklusive Museumseintritt. Anmeldung erforderlich.
Zum Monatsende findet am Sonntag 31. August der „Thementag Textil: Gut betucht!“ statt. Dann kann historische Handwerkskunst hautnah erlebt werden. Gezeigt wird, wie Wolle gewaschen, gefärbt und gesponnen wird. Besucher erfahren, wie die Wolle damals in Handarbeit zu Textilien verarbeitet wurde und wie Kleidungsstücke und Stoffe ihren Ursprung fanden. Auf dem Dorfplatz ist Waschtag: In großen Holzzubern und mit Aschelauge und Waschbrett wird Wäschepflege betrieben. Wie beschwerlich dies war, kann von Interessierten selbst ausprobiert werden. Auf dem Museumsgelände und in einigen Häusern zeigen Textilhandwerkerinnen, die traditionellen Techniken Spinnen, Weben und Nähen. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, selbst zu filzen oder Seife herzustellen.