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Öffnungszeiten

31. März bis 28. Oktober 2018
Dienstag - Sonntag, 9 - 18 Uhr
Einlass bis 17.00 Uhr
(an Feiertagen auch montags geöffnet!)

Telefon

Info-Service: +49 (0)7461 / 926 3204
Museumskasse: +49 (0)7467 / 1391

Adresse

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Museumsweg 1
78579 Neuhausen ob Eck

Anreise

Mit der Bahn nach Tuttlingen,
von dort mit dem Bus nach
Neuhausen ob Eck.
Mit dem Auto über die B 311
nach Neuhausen ob Eck.

Eckdaten

Erbaut: um 1812
Ehemaliger Standort: Brittheim / Rosenfeld
Abbau: 1989
Wiederaufbau: 1990/1991

C8 Schaf- und Farrenstall Brittheim

Das Gebäude wurde um 1812 von der Gemeinde Brittheim (heute: Stadt Rosenfeld) zuerst nur für die Schafhaltung erbaut.

Um 1860 wurden der Farrenstall (Stall für die öffentliche Bullenhaltung) und ein Raum für die Feuerspritze eingebaut. Dazu wurde die innere Längswand des „Krankenstalls“ (diente ursprünglich zur Absonderung und Unterbringung kranker Schafe von der Schafherde) um 60 cm ins Mittelgefach versetzt, um dem dahinterliegenden Farrenstall mehr Tiefe zu geben. Hier wurde nun der Sprungstand für die Bullen eingebaut.
Die Türen zu den neuen Räumen lagen zunächst an dieser neuen Innenwand und daneben im Giebel das zweiflügelige Tor der Spritzenremise, die man gegen die Tenne mit einer Fachwerkwand abtrennte.

Um 1925 wurde der Farrenstall um 1,60 m in den Schafstall hinein erweitert, um einen weiteren Standplatz für einen dritten Gemeindefarren zu schaffen. Das Fundament dieser Erweiterung wurde nun schon in Stampfbeton ausgeführt. Gleichzeitig aber drehte man die Standplätze in ihre heutige Lage, um die Bullen von der Tennenseite her füttern zu können. Seitdem liegen die Türen zum Sprungstand und Stall an der westlichen Außenwand. Diesen Zustand zeigt der Wiederaufbau im Museum, allerdings ohne die Trennwand zwischen Tenne und Spritzenremise, die inzwischen den Leichenwagen aufgenommen hatte.

Die Schäferwohnung im Dachraum war spätestens 1881 zur Armenwohnung geworden. Sie war ursprünglich nur vom Dachraum aus zugänglich, wobei zwei vermauerte Türen andeuten, dass möglicherweise schon immer auch der Arrest hier eingebaut war, für den die Gemeinde 1813 Hand- und Fußfesseln anschaffte. Die heutige Form und den Zugang über die Außentreppe erhielten diese Räume im Jahre 1908, wo sie laut Inschrift von Zimmermeister Johann Georg Voßeler „renoviert“ wurden.

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