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Öffnungszeiten

30. März bis 27. Oktober 2019
Dienstag - Sonntag, 9 - 18 Uhr
Einlass bis 17.00 Uhr
(an Feiertagen auch montags geöffnet!)

Telefon

Info-Service: +49 (0)7461 / 926 3204
Museumskasse: +49 (0)7467 / 1391

Adresse

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Museumsweg 1
78579 Neuhausen ob Eck

Anreise

Mit der Bahn nach Tuttlingen,
von dort mit dem Bus nach
Neuhausen ob Eck.
Mit dem Auto über die B 311
nach Neuhausen ob Eck.

Start In Die Saison 2019

Start in die Saison 2019

Im Jahresprogramm zur 31. Saison gibt es wieder viel Spannendes, Unterhaltsames und auch Überraschendes zu entdecken. Von Großveranstaltungen bis zu Kursen, Führungen, Theater und Filmvorführungen: das Programm ist prall gefüllt. Und auch Neues wartet auf die Besucherinnen und Besucher: ob Stammtische mit Rezeptetausch, Schaubrennen mit eigenem Museumsobst oder „Das belebte Dorf“ unter Beteiligung der Neuhauser Vereine, für jeden ist etwas dabei. Übrigens: Wer am 30. März zur Eröffnung als erste Besucherin oder erster Besucher das Freilichtmuseum betritt, bekommt eine Freikarte!

Haus des Jahres 2019: Der Haldenhof

Der Haldenhof aus Schonach im Schwarzwald ist 2019 nicht nur „Haus des Jahres“, sondern auch Jubilar: Das Gebäude blickt auf stolze 350 Jahre seit seiner Erbauung zurück. Allerdings hat sich seit 1669 einiges verändert: umgebaut, angebaut, verlängert und erweitert. Mitte des 19. Jahrhunderts ist Johann Georg Hock der Haldenbauer; seine Frau Maria Theresia hat den Hof mit in die Ehe gebracht. Gemeinsam mit den Kindern – der jüngste Sohn ist 16 Jahre alt – teilen sie Leben und Arbeit. Mägde und Knechte sind auch auf dem Hof untergebracht. Im „Haus des Jahres“ kommen nun die ehemaligen Bewohner des Haldenhofs zu Wort und erzählen aus ihrem Leben.

Natürlich ist allen klar, dass der Bauer das Sagen hat. Vielleicht muss das so sein, damit das Vieh richtig versorgt ist und die Vorräte aus dem Sommer über den Winter reichen. Mit der Strohflechterei lässt sich noch zusätzlich Geld verdienen. Eigentlich geht es ihnen nicht schlecht – aber dann ändert sich im Juni 1847 alles. Maria Theresia erliegt einer schweren Krankheit. Davon sind alle betroffen, sie machen sich Gedanken, wie es weitergehen wird. Da träumt der eine davon, den Hof zu erben, ein anderer hofft, in der Stadt Arbeit in der Fabrik zu finden. Und heißt es nicht in Amerika kann jeder reich werden, der sich bemüht?

Man darf gespannt sein, was die Museumsmitarbeiter so alles über die Bewohner und ihr Leben auf dem Schwarzwaldhof entdeckt haben. Anhand von historischen Unterlagen und Original-Archivmaterialien spiegelt die digitale Ausstellung die Gegensätze zwischen arm und reich, jung und alt, Sommer und Winter auf dem Hof – immer aus der Sicht der Familie Hock. Die Eröffnung des Haus des Jahres 2019 findet am Donnerstag, den 12. September 2019 statt. Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Hochzeit im Dorf!

Es wird geheiratet! Beim „Belebten Dorf“ sind dieses Jahr noch mehr „Museumsbewohner“ unterwegs als sonst. Neuhauser Vereine und Schüler der Homburgschule schlüpfen in historische Rollen. Im ganzen Museum gehen sie ihren Alltagsarbeiten nach, absolvieren eine Stunde in der Dorfschule, waschen, schauen nach dem Rechten. Die Magd erzählt aus dem Dorf, und im Wirtshaus singen wohl ein paar der Männer um die Wette… alle sind guter Laune, weil heute Hochzeit ist im Dorf! Bereits zum vierten Mal richtet das Freilichtmuseum das „Belebte Dorf“ am Internationalen Museumstag aus (Sonntag, 19. Mai 2019, ab 11.00 Uhr).

Wissen geht durch den Magen

Unter diesem Motto gibt es in diesem Jahr viel Neues rund um regionale Kulinarik zu entdecken. So hat das Freilichtmuseum die historische Brennanlage aus dem Dornröschenschlaf geweckt und brennt in diesem Jahr den ersten Museumsschnaps aus dem Obst vom letzten Herbst: Äpfel und Zibarten. Beide Obstsorten werden traditionell in unserer Region angebaut. Eine ganz besondere Frucht ist die Zibarte. Eigentlich eine Unterart der Pflaume, erinnert ihr saurer Geschmack eher an Schlehen. Daher wurden diese Früchte bereits früher vor allem zum Brennen des „Zibärtle“ genutzt.
Neu sind 2019 auch die Stammtische in gemütlicher Runde in der Museumsgaststätte Ochsen. Zu den unterschiedlichen Jahreszeiten können alte Rezepte ausgetauscht werden, die auch schon unsere Großmütter mit viel Liebe zubereitet haben. Und im Oktober stellt sich der Kirbemetzger Gerhard Beppler wieder neugierigen Fragen rund um Fleisch und Wurst bei „Wa mont dr Metzgr?“.

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