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Öffnungszeiten

28. März bis 25. Oktober 2020
Dienstag - Sonntag, 9 - 18 Uhr
Einlass bis 17.00 Uhr
(an Feiertagen auch montags geöffnet!)

Telefon

Info-Service: +49 (0)7461 / 926 3204
Museumskasse: +49 (0)7467 / 1391

Adresse

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Museumsweg 1
78579 Neuhausen ob Eck

Anreise

Mit der Bahn nach Tuttlingen,
von dort mit dem Bus 54 nach
Neuhausen ob Eck.
Mit dem Auto über die B 311
nach Neuhausen ob Eck.

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So. 29. September
14:00 - 17:00

Das Freilichtmuseum brennt seinen eigenen Schnaps! Wir haben unsere historische Brennanlage aus dem Dornröschenschlaf geweckt und brennen in diesem Jahr unseren ersten Museumsschnaps. Und Sie können beim Schaubrennen direkt dabei sein. Ab 14.00 Uhr startet Georg Müller, unser Spirituosenfachmann, den Brennvorgang und erläutert jeden einzelnen Schritt.

Verarbeitung des eigenen Obstes

Als Brenngrundlage kommt unser im letzten Herbst eingesammeltes Obst zum Einsatz: Äpfel und Zibarten. Beide Obstsorten werden traditionell in unserer Region angebaut. Eine ganz besondere Frucht ist die Zibarte. Offiziell eine Unterart der Pflaume, erinnert der Geschmack eher an Schlehen. Daher wurden diese Früchte bereits früher vor allem zum Brennen genutzt. Bekannt ist der Zibartenbrand in der Region als Zibärtle.

Vom Most zum Schnaps

Wie wird jetzt aus dem gesammelten Obst ein Brand? Die Früchte wurden noch im letzten Herbst gemostet und der Saft anschließend ohne Zuckerzusatz in Fässer eingelagert. Über den Winter kann der Most gären. Jedes dieser Fässer bietet ausreichend Material für jeweils einen Brennvorgang. Mithilfe der Brennanlage wird der Saft erhitzt und der verdunstende Alkohol aufgefangen. Was es mit dem Vorlauf und dem Nachlauf auf sich hat, warum man beides nicht trinken sollte, und noch vieles mehr erfahren Sie heute von unserem Fachmann Georg Müller beim Schaubrennen.

Obstbrennen früher

Das Brennen in kleinen Obstbrennereien hat vor allem in Süddeutschland eine lange Tradition und war früher zum Eigengebrauch gestattet. So konnten sich die Landwirte ein Zubrot verdienen und der Staat bekam höhere Steuerabgaben. Auch wenn nach heutigem Brennrecht nicht mehr privat gebrannt werden darf, befindet sich der größte Teil der Brennereien immer noch in Baden-Württemberg.

 

Details

Datum:
So. 29. September
Zeit:
14:00 - 17:00
Veranstaltungkategorie:
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